S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl—Überblick
S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost beschwört eine düstere Zukunftsvision: Im Unglücksreaktor von Tschernobyl hat sich eine zweite Katastrophe ereignet. Ein Sperrgebiet von 20 Quadratkilometern, von den Einheimischen bald nur noch die "verbotene Zone" genannt, wird vom Militär abgeriegelt. Zwanzig Jahre später wagt sich kein vernünftiger Mensch mehr in dieses Gebiet – warum auch, denn außer zerstörten Forschungseinrichtungen und verstrahlten Militärgeländen erwarten einen dort nur noch verbrannte Erde und giftiger Nebel. Lediglich eine Handvoll dubioser Gestalten, die Stalker, traut sich noch in die verbotene Zone einzudringen. Wer weiß, vielleicht findet sich in irgendeinem verlassenen Labor ja noch etwas Interessantes, das sich auf dem Schwarzmarkt verscherbeln lässt. Und bei ihrer Suche ist ihnen jedes Mittel recht...

Mit S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost hat GSC Games einen Titel angekündigt, der sich durch weitgehende Handlungsfreiheit und eine überaus detailtreue Umsetzung der Spielschauplätze auszeichnet. Um den Unglücksreaktor und seine Umgebung bis ins letzte Detail exakt abbilden zu können, fuhren die Spielentwickler eigens zur Recherche nach Tschernobyl – Arbeit, die sich ganz offensichtlich ausgezahlt hat. Durch die On-Demand-Ladetechnik werden störende Brüche in der Story und der Atmosphäre vermieden, und dank des offenen Umgebungskonzepts kann der Spieler die weitläufige, bedrohliche Spielwelt auf eigene Faust frei erkunden.

Obwohl S.T.A.L.K.E.R. erst seit relativ kurzer Zeit im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, wird es bereits von einer stetig wachsenden Fangemeinde sehnlichst erwartet. Ein Grund dafür dürfte sicherlich die unglaubliche Detailtiefe sein, die sich schon jetzt in den vorab veröffentlichten Screenshots zeigt: Wer seinem Freund oder Feind nur nahe genug kommt, wird meinen, dessen Gesichtsausdruck lesen zu können. Auch die Umgebungsgrafik überzeugt auf ganzer Linie – neben den minutiös gestalteten Texturen der Spielwelt von S.T.A.L.K.E.R. nimmt sich manch anderes Spiel wie das Werk einer Horde Kindergartenkinder mit Kartoffelstempeln aus. Die proprietäre X-Ray-Engine schließlich sorgt dafür, dass die mit viel Liebe zum Detail gestalteten "Bewohner" der verbotenen Zone täuschend natürliche Bewegungsabläufe zeigen. Abgerundet wird das atmosphärische Spielerlebnis durch 3D-HRTF-Sound und eine realistische Tag/Nacht-Simulation.

Dass GSC Games auch an einer lebendigen S.T.A.L.K.E.R.-Community interessiert ist, zeigt sich spätestens bei einem Besuch auf der Spiel-Website. Neben Details zur Spielwelt finden Fans dort unter anderem einen Schreibwettbewerb – Auszüge aus den zehn besten Fiction-Stories sollen sogar in die Release-Version des Spiels integriert werden.






The Way It's Meant To Be PlayedNVIDIA